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Keine «Lockerungen» bei Haus- und Wohnungspreisen

Pressemitteilung -

Keine «Lockerungen» bei Haus- und Wohnungspreisen

Die Temperaturen steigen, die Corona-Fallzahlen sinken – und die Immobilienpreise? Diese befinden sich noch immer im Pandemie-Modus: Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen wurden im Mai erneut zu deutlich höheren Preisen ausgeschrieben. Nicht gestiegen sind hingegen die Mieten, wie der Swiss Real Estate Offer Index zeigt.

Seit Ausbruch der Pandemie kennen die Angebotspreise von Wohneigentum in der Schweiz praktisch nur eine Richtung: nach oben. Auch der Mai bestätigt diesen Trend. Einfamilienhäuser werden zu 1,1 Prozent höheren Werten inseriert als im Vormonat, während für Eigentumswohnungen 0,8 Prozent mehr verlangt wird. Noch deutlicher wird der coronabedingte Boom in der Jahressicht: Über die letzten zwölf Monate sind die Hauspreise um 6,3 Prozent gestiegen, jene von Stockwerkeigentum um 5,5 Prozent. Dies zeigen die die neusten Daten des Swiss Real Estate Offer Index, der von ImmoScout24 in Zusammenarbeit mit dem Immobilien-Beratungsunternehmen IAZI AG erhoben wird.

Wie lässt sich das anhaltende Preiswachstum erklären? «Neben einem generell grösseren Wohnraumbedarf, etwa aufgrund von Homeoffice, bewirken die pandemiebedingte Wirtschaftskrise und die geldpolitischen Gegenmassnahmen auch eine erhöhte Angst vor Inflation», so Martin Waeber, COO von Scout24. Vom Erwerb von Wohneigentum erhoffen sich Käufer:innen einen Entwertungsschutz. Die steigende Nachfrage trifft auf ein knappes Angebot an Wohneigentum, das nur langsam ausgeweitet wird. «Diese Kombination dürfte die Preisspirale auch in den kommenden Monaten weiterdrehen lassen», so Waeber.

Kaum Veränderung bei den Mieten
Wer im Unterschied dazu als Mieter:in nach einer neuen Wohnung sucht, findet mit einer Veränderung von −0,1 Prozent praktisch dasselbe Preisniveau vor wie im Vormonat. Grund dafür ist eine andere Ausgangslage auf dem Mietmarkt: Abgesehen von den grossen Zentren herrscht eher ein Überangebot an Mietwohnungen. Grosse Preissprünge sind bei den Angebotsmieten deshalb nicht zu erwarten.

Je nach Region weicht die Entwicklung der Mieten jedoch vom landesweiten Durchschnitt ab. Gesunken sind die Mietpreise im Tessin (−2,1 Prozent), in der Zentralschweiz (−0,6 Prozent) und in der Grossregion Zürich (−0,5 Prozent). Ein Anstieg zeigt sich in der Nordwestschweiz (+0,4 Prozent), während die Mieten in der Ostschweiz (0,0 Prozent), in der Genferseeregion (0,0 Prozent) und im Mittelland (+0,2 Prozent) faktisch konstant geblieben sind.

Stand 31. Mai 2021

Mietangebote ganze Schweiz (CHF/m2pro Jahr)

01.05.2021

31.05.2021

Veränderung

in %

Monat

260.1

259.7

-0.4

-0.1%

31.05.2020

31.05.2021

Veränderung

in %

Jahr

258.0

259.7

1.7

0.7%

Kaufangebote Einfamilienhäuser ganze Schweiz (CHF/m2)

01.05.2021

31.05.2021

Veränderung

in %

Monat

6764.1

6838.6

74.4

1.1%

31.05.2020

31.05.2021

Veränderung

in %

Jahr

6434.8

6838.6

403.8

6.3%

Kaufangebote Eigentumswohnungen ganze Schweiz (CHF/m2)

01.05.2021

31.05.2021

Veränderung

in %

Monat

7681.5

7745.3

63.8

0.8%

31.05.2020

31.05.2021

Veränderung

in %

Jahr

7342.3

7745.3

403.0

5.5%

Der Swiss Real Estate Offer Index wird auf den Webseiten von ImmoScout24 und der IAZI AG publiziert.

www.immoscout24.ch/immobilienindex

www.iazi.ch/angebotsindizes

Detaillierte Informationen und Statistiken zur schweizweiten Entwicklung und zu den Entwicklungen in den verschiedenen Grossregionen finden sich im Downloadbereich.

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